.nd.
Freitag, 3. März 2017
Nicht, dass wir uns nicht falsch verstehen. Natürlich gibt es eine Existenzberechtigung für uns Blogger, allein aus Gründen der eigenen Schizophrenievermeidung. Als selbsständige Irgendwasse, die irgendwas, wie jetzt gerade ich, absondern. Nur finde ich es sehr fragwürdig, wenn allenthalben in den Onlineablegern der Qualitätszeitungen, im Windschatten der Glaubwürdigkeit, die gute Journalisten in mühevoller Arbeit aufgebaut haben, sich bizarre Blogger mit ihren kruden Theorien herumtummeln. Das denke ich, ist absolut unfair.
Als Mahner, als nie verstandene Leserbriefschreiber, als Whistleblower, als Trolle oder als Clowns funktioniert es. Aber als ernstzunehmende Journalisten? Nie und nimmer. Auch wenn man von der Zeitung kommt und eine gute Ausbildung in der Richtung genossen hat. Ist man Blogger, dann ist es unmöglich, jene hohen Standards zu halten, die Qualitätszeitungen (wohlbemerkt, es geht hier um Qualitätsmedien) verlangen (sollten). Darum geht 's mir. Man muss öfter mal in die Schüssel pinkeln, aus der man trinkt. Das erdet. Urin, in Maßen genommen, erdet also. So, so.

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!!!!!!!!
Qualitätsjournalismus jetzt!
Seriosität jetzt!
Glaubwürdigkeit jetzt!
Die Wahrheit bedarf anständiger Arbeit und guter Recherche!
Blogger sind keine Journalisten und selten vertrauenswürdig!
Sie kennen meist das Handwerk nicht!
Wenn sie meinen, es zu kennen, fehlt es ihnen am Schliff!
Diesen Schliff verdient man durch harte Arbeit unter maximaler Kritik und nicht per Casting, weil die Zeitungen, die über die Konkurrenz der kosten- und wertlosen Verschwörungserfindungsmaschinerie Internets in Panik versetzt meinen, mindestens einen Blogger halten zu müssen!
Blogger sind das Problem und nicht die Lösung der Glaubwürdigkeitskrise!
OK. Gilt natürlich nicht für BILD :-))

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Man verstehe die deutsche Medienintelligenzija(!)
Der Fall Yücel ist eigentlich glasklar. Ganz offen und unverhohlen exekutiert, wie im Falle des von mir sehr geschätzten Uğur Dündars, die geballte türkische Dummheit die Pressefreiheit. Das sollte jedem, der sich in irgendeinerweise interessiert an freier Meinungsäußerung zeigt, von widerlichstem Facebookposter bis merkwürdigstem Blogger, einleuchten. Man muss wirklich mit extrem abseitiger Intelligenz gesegnet sein, um aus der Zerstörung eines deutschen Journalisten in der Türkei eine merkwürdige geschieht- dem - Provakateur- ja- ganz- recht- Haltung zu konstruieren. Kann ja nicht sein, dass alles news- of- the- Worldisiert, breitbartisiert wird. Vielleicht sollten die ehemals angesehenen "Zeitungen" mal inne halten und sich überlegen, mit welchen Kommentatoren, Bloggern und sonstigen einseitigen Nutznießern ihres seriösen Journalismus sie ihr höchstes Gut, nämlich ihre Glaubwürdigkeit, aufs Spiel setzen.

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