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Freitag, 3. März 2017
Nicht, dass wir uns nicht falsch verstehen. Natürlich gibt es eine Existenzberechtigung für uns Blogger, allein aus Gründen der eigenen Schizophrenievermeidung. Als selbsständige Irgendwasse, die irgendwas, wie jetzt gerade ich, absondern. Nur finde ich es sehr fragwürdig, wenn allenthalben in den Onlineablegern der Qualitätszeitungen, im Windschatten der Glaubwürdigkeit, die gute Journalisten in mühevoller Arbeit aufgebaut haben, sich bizarre Blogger mit ihren kruden Theorien herumtummeln. Das denke ich, ist absolut unfair.
Als Mahner, als nie verstandene Leserbriefschreiber, als Whistleblower, als Trolle oder als Clowns funktioniert es. Aber als ernstzunehmende Journalisten? Nie und nimmer. Auch wenn man von der Zeitung kommt und eine gute Ausbildung in der Richtung genossen hat. Ist man Blogger, dann ist es unmöglich, jene hohen Standards zu halten, die Qualitätszeitungen (wohlbemerkt, es geht hier um Qualitätsmedien) verlangen (sollten). Darum geht 's mir. Man muss öfter mal in die Schüssel pinkeln, aus der man trinkt. Das erdet. Urin, in Maßen genommen, erdet also. So, so.

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Letzte Aktualisierung: 2026.04.24, 16:29
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