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Samstag, 18. Februar 2012
Nicht abschalten
maz, 12:14h
Jährlich ca. 200.000 €.
Durchschnittliche Verweildauer: Pi-mal-Daumen: 7,5 Jahre. Für die Dauer der Amtszeit ergibt das etwa 1,5 Millionen Euro. Durchschnittliche Lebenserwartung der Politiker (gut genährt, gesundheitsversorgt aber hochgestresst) 92,5 Jahre. Mindestalter fürs Bundespräsidentenamt: 40 Jahre Die maximal erwartbare Bezugsdauer: 92,5 Jahre- 40 Jahre = 52,5 Jahre (lässt sich so schön durch 7,5 teilen). Über 75 Jahre (weil es sich glatt durch 7,5 teilen lässt) 10 Bundespräsidenten. ---------------- [3*7+(7*8/2)]*1,5 Millionen Euro = 73,5. Großzügig aufgerundet maximal 75 Millionen Euro für 10 BPs über 75 Jahre. Wenn man das dann mit einem Königshaus vergleicht: Die Google-Anfrage "königsfamilie jährliche apanage" ergibt als ersten Treffer: http://www.presseurop.eu/de/content/article/221101-das-vermoegen-der-gekroenten Man erfährt dort, dass die Spanier, Luxemburger pro Jahr wohl 9 Millionen Euro für ihre königliche Familien ausgeben und GB sogar 49 Mio.! Wenn wir davon ausgehen, dass unsere wirtschaftliche Leistung eher mit der britischen vergleichbar ist, haben sich unsere Präsidenten bereits nach ca. einem Jahr, zwei Jahren schon amortisiert. In der Restlaufzeit von 73 Jahren kosten sie uns praktisch nichts (Sogar auf die ärmliche spanische Familie angesetzt, holen unsere höchsten Repräsentanten das Geld nach acht, neun Jahren raus). In etwa vergleichbar mit den Atommeilern, den ehem. Goldeseln der Stromkonzerne. [Nachtrag: Natürlich ist der einzige Schwachpunkt der obigen Milchmädchenrechnung Merkel. Wenn sie, wie es anscheinend ihre Art ist, bald jeden zweiten Monat einen neuen Bundespräsidenten installiert, könnten wir irgendwann mal, wenn nicht das Niveau von Großbritannien, dann aber doch das von Spanien erreichen!] ... link maz, 11:21h
Es ist schon schlimm, wenn dein Vater sich ein Iphone angeschafft, ein Facebook-Account errichtet, dir seine Freundschaft aufgedrängt hat.
Am übelsten aber ist es, dass er die Sache so ernst nimmt literarisch (mein Vater schreibt -wie seine gesamte Sippschaft, die ein paar nicht unberühmte Schriftsteller hervorgebracht hat- unglaublich schön, vor allem Gedichte - ich habe leider nichts von diesem Talent geerbt) Wertvolles einfach dort zu verbraten. Ich versuche dem siebzigjährigen Sturkopf immer wieder zu erklären, mit der Sache einfach nur ironisch umzugehen und der Tätigkeit nicht allzu viel Wert beizumessen und bekomme paar Stunden später was Überqualifiziertes zur Lage der Nation im allgemeinen und zu den Gefühlen der Menschheit ganz speziell mitgeteilt. ... link ... older stories
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