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Montag, 8. März 2010
maz, 19:42h
Fogendes:
Ich halte nicht viel von Westerwelles Politik. Dennoch denke ich, dass dieser Spiegel-Online Artikel ein ziemlich infamer Versuch ist, Politiker ob ihres Privatlebens zu diskreditieren. Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob Westerwelles Lebenspartner Privates während ihrer Reisen mit Geschäftlichem vermischt. Das können wir aber bei keinem Politiker. Ich weiß nicht, ob Spiegel oder Spiegel-Online etwas in dieser Art über Merkel und ihrem Ehemann oder Kohl und seiner Ehefrau lanciert hat. Ich denke eher nicht. Hinter dieser Nachricht steht, so glaube ich, nichts Investigatives, vielmehr der unterschwellige Versuch, Westerwelles sexuelle Ausrichtung ins Spiel zu bringen. Mit Lafontaine hat Spiegel etwas ähnliches versucht. Das ging damals ganz schön in die Hose. Westerwelle ist ein sehr umstrittener Politiker (um es vorsichtig auszudrücken), dennoch, Medien überschreiten eine Grenze, wenn sie augenzwinkernd bestimmte Ressentiments bedienen. |
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