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Sonntag, 28. Februar 2016
maz, 13:11h
So, jetzt sitzen wieder sechstausend verzweifelte Menschen als Flüchtlinge an der griechisch- mazedonischen Grenze fest. Was jetzt. An alle, die einfach von "abschieben", "abschrecken" reden, was nun?
Werden wir auf dieses Elend zuschauen und uns noch als richtige Menschen bezeichnen können. So richtig mit Gewissen, Skrupel und Anstand? Sie werden kommen. Sie wollen überleben. Unser Wohlstand ist ihnen erst einmal scheißegal. Überleben und etwas Würde. Darum geht es. Wir müssen jetzt entscheiden: Stehen wir für die Werte der Neunzehnhundertspätneunziger Westdeutschlands oder bleiben wir finster wie Sachsen. [Update]: Normalerweise bin ich immer selbstherrlich und erkläre mich nicht, wäre aber jetzt sogar für meine Haltung zu dem beliebigkeittriefendes Meinungsgeschisse in all den Blogs, Feuilletons viel zu niederträchtig. Kurz: "-spätachtziger" in "neunziger" geändert. Ich wollte was mit Bezug auf ostdeutschlandfreie Zeit erstellen und packte mit Spätachtziger, also unseelige Kohlzeit, beinahe buchstäblich in Kacke. Erst mit Rot-Grün wurde der ein Teil des deutschen Mittelstand endlich zu weltläufigen, offeneren Menschen. Zumindest wurde dies in dieser Zeit manifest. Zuvor Kohlsche Fickfinsternis! |
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