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Freitag, 8. Januar 2016
Köln, die verwahrloste Stadt
maz, 00:03h
Ich bin angesichts der Zustände und merkwürdiger Erklärungsansätze der Kölner Polizei und Ratschläge der Bürgermeisterin heute ganz froh, dass sich meine Lieblingsnichte seinerzeits gegen das Medizinstudium dort entschieden hat.
Es ist verrückt, dass die kriminellen Unmenschen sich so sicher fühlen, dass sie vielen jungen Frauen seit Silvester ihr Leben zur Hölle gemacht haben. Letztlich bin ich aber angesichts der ausgebrochenen Rohheit genauso ratlos und spüre in mir eine tiefe Hilfslosigkeit. ... link maz, 11:17h
Ach was, um etwas zu relativieren, muss man sich erstmal angesprochen fühlen. Ich gebe zu, dass die Ohnmacht der meisten Menschen aus meinem Kulturkreis gegenüber dem Islam, der so selbstgefällig und grausam auftritt, mich anpisst. Dass wir Muslime den Islam weitgehend kritiklos hinnehmen und die Greueltaten in seinem Namen ausblenden, ja sogar irgendwie entschuldigen, in dem wir versuchen, die Dogmen als was Rationales zu betrachten aber die ausführenden Menschen als schlecht, kann ich immer noch nicht fassen. Wir Muslime haben so viel Schiss vor dem Islam und so eine Ehrfurcht, weil er es geschafft hat, uns durch seine patriarchalischen, teilweise menschenverachtenden Grundzügen dumm zu halten, dass wir bei geringster Andeutung von Gottes-, gar Korankritik erzittern. Das ist würdelos und wir leben damit.
Etwas weniger berühren mich die archaischen frauenschwulenintelligenzfeindlichenehrenmordliebenden Bauern mit ihren Untaten. Ich weiß zwar, dass diese Menschen irgendwie mit mir verknüpft sind und man was machen muss, um die asozialen Strukturen, in der diese -meistens- Männer (jepp, es gibt auch nicht wenige frauenfeindliche Frauen!) aufzubrechen. Aber mein Gott, da gibt es den Rechtsstaat, da gibt es die Schulen, da gibt es den bekloppten Grundschullehrerleitsatz "fördern und fordern". Da müssen die Deutschen auch was tun. Sie können ja nicht die kostengünstige und reaktionärenkonforme Verwahrlosung akzeptieren, gar vorantreiben und dann die ganze Last auf mich ablassen: "So, maz, du Kanake, jetzt entschuldige dich bitte für den letzten Ehrenmord! Los, mach hinne!". Und dann gibt es völlig widerwärtige dumme Kriminelle. Wie jetzt in Köln. Deren Taten erfahre ich in den Nachrichten und bin genauso angewidert wie alle anderen. Ich mache mir dann Gedanken über Gesetze und Polizeiarbeit wie alle anderen. Aber mit denen lasse ich mich nicht in irgendeiner Weise in Zusammenhang bringen. Ich nehme es nicht an. Da brauche ich für jeden, der über klitzekleine Intelligenz verfügt, noch nicht mal irgendwelche Analogien herstellen, um deutlich zu machen, was ich meine. ... link ... older stories
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