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Dienstag, 29. September 2015
Wir können es nur selbst
Hamed Abdel-Samad ist ein gebranntes Kind. Er kennt den Islam ganz genau. Er bekommt für sein Buch "Mohamed" naturgemäß von den deutschen Rechtsradikalen Applaus und dies scheint ihm nicht auszumachen. Dies find ich schade. Dennoch, dieser Mann hat endlich den Mut, diese ganze Lächerlichkeit, die sich als Islam präsentiert (an dieser Stelle wiederhole ich wie immer: jede Religion ist Mist. Ohne Ausnahme) beim Namen zu nennen. Und: er stellt die zweifelhafte Persönlichkeit des Religionsstifters als die eigentliche Quelle des Übels heraus. Endlich. Nach Salman Rushdie kam nichts mehr. Intellektuelle aus meinem Kulturkreis lavieren stets um die Scheiße herum und haben Angst sie zu benennen.
Mohamed war kein guter Mensch. Manchmal diskutiere ich selbst mit meinen Freunden darüber. Und gelegentlich, wenn ich besonders übermütig bin, stelle ich diesen eher weltoffenen Gesprächspartnern folgende Frage: "Hand auf Herz, würdest du, wenn du eine kleine Tochter hättest, mit Mohammed einen Tag lang ganz allein lassen?".

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